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Covid-19 als Arbeitsunfall und Berufskrankheit?!? – Was betriebliche Interessens


Seminarbeschreibung

Covid-19 ist in unserem Berufsalltag seit fast zwei Jahren omnipräsent. Seitdem gibt es die 3-G Regel am Arbeitsplatz, das Tragen von Masken oder das Abstandhalten. Was viele betriebliche Interessensvertreter*innen womöglich noch nicht bedenken: Bei einer im beruflichen Umfeld entstandenen Covid-19 Erkrankung kann es sich auch um einen Arbeitsunfall handeln. Nämlich dann, wenn die Ansteckung nachweislich oder sehr wahrscheinlich am Arbeitsplatz stattgefunden hat. Ebenso kann es möglich sein, dass Covid-19 in Zukunft als Berufskrankheit anerkannt wird. Für beide Fälle ist es jetzt wichtig, als Betriebsrat die richtigen Handlungen vorzunehmen, um den Betroffenen nicht die Chance auf eine Anerkennung von Leistungen nach dem SGB VII zu verbauen.

In diesem Seminar geben wir einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen aus dem SGB VII und auch einige konkrete Praxisbeispiele. Denn eine Unfallanzeige zu einem Arbeitsunfall ist auch vom Betriebsrat zu unterzeichnen. Nicht nur aus dieser Formalie heraus, sondern auch, weil die Interessensvertreter*innen die Beschäftigten in den Betrieben bestmöglich beraten wollen, ist der Besuch dieses Seminars insbesondere für Betriebsräte und Schwerbehindertenvertreter*innen in der momentanen Situation unbedingt erforderlich.

Wer als Betriebsrat und SBV jetzt richtig handelt, hilft Betroffenen später bei einer möglichen Anerkennung von Covid-19 als Berufskrankheit.

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Seminarnummer
KA0020822WEB

Termin(e)
24. Februar 2022, 09:00 – 16:30



Kosten
480,00 € (4 Lerneinheit à 90 Minuten, Gesamtzeit: 6,0 Stunden)


Freistellung
§ 37 (6) BetrVG, § 179 (4) SGB IX


Zielgruppe
Betriebsrät*innen, Schwerbehindertenvertreter*innen


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